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Ratgeber Mundschleimhautentzündung

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19. August 2019
Die Chemotherapie war ursprünglich zur Behandlung von Infektionskrankheiten gedacht. Heutzutage können Nebenwirkungen besser behandelt werden.
  
18. Juli 2019
Physiotherapie kann helfen Folgen der Krebserkrankung und der Therapie wie z. B. Fatigue, Schlafstörungen oder Depressionen zu lindern.
  
15. Juli 2019
Supportivtherapien solle helfen, die durch die Krebstherapie verursachten Nebenwirkungen wie z. B. Haarausfall oder Übelkeit zu lindern.
  
09. Juli 2019
Eine Krebserkrankung kann großere Auswirkungen auf die Partnerschaft und das Sexualleben haben.
  
08. Juli 2019
Da jeder Tumor spezifische Eigenschaften besitzt hat eine individuell abgestimmte Therapie bei Krebs höchsten Stellenwert.
  

Die Mundschleimhaut übernimmt mehrere Funktionen: Sie ist für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig und enthält Geschmack wahrnehmende Sensoren sowie Speichel produzierende Drüsen. Oft ist sie unterschiedlichen Beanspruchungen ausgesetzt, die diese Funktionen einschränken können: Krankheiten, unausgewogene Ernährung, Zahnprothesen und Medikamente gehören dazu.

In solchen Fällen, insbesondere aber nach einer Strahlen- oder Chemotherapie, kann es zu einer Mundschleimhautentzündung kommen. Die Mundschleimhaut ist dann gerötet, geschwollen, brennt und schmerzt; es können sich Blasen oder Risse bilden.

Zur Prävention einer – vor allem auch strahlen- oder chemotherapiebedingten – Mundschleimhautentzündung können vielfältige Maßnahmen ergriffen werden. Eine regelmäßige und sorgfältige Mundpflege ist eine wichtige Voraussetzung für eine intakte und gesunde Mundschleimhaut. Falls eine Mundschleimhautentzündung besteht, sollte die Pflege vorsichtig betrieben werden, um die beanspruchte Schleimhaut nicht weiter zu reizen. Spülungen mit speziellen Lösungen oder Tee können hier unterstützend angewendet werden.

Auch die richtige Ernährung und ausreichendes Trinken können zur Vorbeugung einer Mundschleimhautentzündung beitragen – viel Flüssigkeit hilft beispielsweise dabei, die Schleimhaut feucht zu halten.

Therapie Mundschleimhautentzündung

Die Therapie der Mundschleimhautentzündung muss je nach Ursache, Verlauf und Stadium angepasst werden: sowohl unterschiedliche Mittel als auch unterschiedliche Arten der Anwendung stehen zur Verfügung. Während bei einer von Bakterien oder Pilzen verursachten Mundschleimhautentzündung Antimykotika oder Antiseptika helfen können, können Aphten meist mit speziellen Zahnpflegeprodukten behandelt werden.

Andere Verursacher, wie zum Beispiel bei der strahlenbedingten Mundschleimhautentzündung, können nicht ursächlich bekämpft werden. Hier kann die Therapie nur die Symptome lindern. In allen Fällen sollte bei einer Mundschleimhautentzündung auf intensive und sorgfältige Pflege und Reinigung der Mundhöhle geachtet werden.